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Saphir

Der frühere Saphir stimmt nicht mit dem heutigen überein. Damals hat man wahrscheinlich die blaue Varietät des Korund so gekannt. Wir bezeichnen heute den alten Saphir als Lapislazuli.

Entstehung

Der Saphir wächst um die Mittagszeit bei starker Sonnenglut und etwas dunstiger Luft. Dadurch ist er trübe und eher feuerartig.

Bitte beachten Sie den wichtigen Hinweis.

Star

Hat ein Mensch den Star, so soll er den Saphir in seiner Hand erwärmen, mit einem Tropfen Wein befeuchten und das Häutchen in seinem Auge mit dem feuchten Stein berühren. Das Häutchen wird zurückgehen, wenn er drei Tage lang morgens und abends so verfährt.

Augenschmerzen, Blindheit

Sind die Augen rot vor Schmerzen oder blind, so soll der Saphir nüchtern in den Mund genommen und mit Speichel benetzt werden. Mit diesem Speichel bestreiche man die Augen, so dass sie auch innen berührt werden und die gute Wärme des Saphirs und die frische und warme Feuchtigkeit vertreiben die üblen Säfte.

Gicht

Hat ein Mensch Gicht am ganzen Körper, so dass er es vor lauter Schmerzen nicht mehr aushalten kann, so soll er einen Saphir in den Mund nehmen. Dadurch verschwinden die üblen Säfte, die die Gicht bewirken.

Gute Auffassungsgabe, gutes Wissen

Wenn man morgens aufsteht, soll man nüchtern einen Saphir in den Mund legen und ihn eine Stunde im Mund behalten. Wenn der Stein genug Speichel aufgenommen hat, nimmt man ihn aus den Mund, erwärmt etwas Wein und hält den Stein in den Dampf bis er zu schwitzen beginnt. Nun leckt man mit seiner Zunge diese Feuchtigkeit und trinkt darauf etwas von dem Wein. Dadurch werden die schädlichen Säfte reduziert und die Härte des Leibesinnern aufgeweicht, so dass der Mensch bei klarem Verstand bleibt und einen gesunden Magen erhält.

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