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Achat

Der gebänderte Quarz wird heute, wie auch im Mittelalter, als Achat bezeichnet.

Entstehung

Aus dem Sand eines Wasserlaufs, der sich von Osten nach Süden erstreckt bildet sich der Achat. Die Kraft hat er mehr von der Luft und dem Wasser als von dem Feuer.

Bitte beachten Sie den wichtigen Hinweis.

Spinnen, Schlangen

Hat eine Spinne oder Schlange sein Gift über einen Menschen ausgespritzt, d.h. nicht gebissen, dann muss der Achat kräftig an der Sonne oder über einen erhitzten Ziegel erwärmt werden. Den erwärmten Achat legt man dann auf die schmerzende Stelle, damit er das Gift herausziehen kann. Danach wird der Achat auf die gleiche Weise noch einmal erwärmt und über heißen Wasserdampf gehalten, so dass sich sein Schweiß mit dem Wasser vermischt. Für eine Stunde wird er ins Wasser gelegt und ein Leinentuch eingetaucht. Mit dem Leinentuch wird dann die Stelle des Körpers massiert, über die sich das Gift ergossen hat.

Fallsucht, Mondsucht

Leidet man an der Fallsucht oder ist man mondsüchtig, soll man immer einen Achat auf seiner Haut tragen. Diese beiden Krankheiten enthalten die schlimmsten Säfte. Dieser Stein wird diese Säfte schwächen und in tüchtig, verständig und klug machen.

Fallsucht

Bei Vollmond legt man einen Achat drei Tage lang in Wasser, am vierten Tag nimmt man ihn heraus. Das Wasser wird erwärmt, ohne dass es kocht. Mit diesem Wasser bereitet man alle Speisen, die man bis zum Neumond verzehrt. Während dieser Zeit legt man auch einen Achat in alle Getränke, die der Patient zu sich nimmt. Wenn Gott will, wird der Patient nach 10 Monaten geheilt.

Mondsucht

Drei Tage bevor die Geistesgestörtheit einsetzt legt man den Achat in Wasser. Am vierten Tag nimmt man den Stein heraus und erwärmt das Wasser, ohne dass es kocht. Während der Geistesgestörtheit kocht man alle Speisen mit diesem Wasser. Auch soll man einen Achat in alle Getränke legen, die der Patient zu sich nimmt. Wenn Gott will, wird der Patient nach fünf Monaten seinen Verstand und Gesundheit wiedererhalten.

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